Das kühlende Dual-Action-Gewebe erklärt: Wie IcSnow® Sportler beim Laufen, Yoga und mehr kühl hält




Die meisten kühlenden Stoffe können eine Sache gut. IcSnow® kann zwei – gleichzeitig, vom ersten Satz bis zur finalen Abkühlphase.

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Hier ein Szenario, das leider häufiger vorkommt, als es sollte: Man kauft ein Laufshirt, das mit „kühlendem Funktionsmaterial“ beworben wird. Im Laden fühlt es sich toll an. Nach drei Wochen Sommertraining klebt es wie eine nasse Kompresse am Rücken, und von dem Kühleffekt, für den man bezahlt hat, ist nichts zu spüren. Das Shirt ist nicht kaputt – es war von Anfang an nur für einen Zweck konzipiert.

Genau diese Lücke schließt dieser Artikel. Nicht alle kühlenden Stoffe versagen auf die gleiche Weise, und das Verständnis dafür ist entscheidend. warum Der schnellste Weg, um zu verstehen, was wirklich funktioniert, ist die Erkenntnis, dass diese Tests nicht ausreichen. Kurz gesagt: Funktionsstoffe – egal ob sie Feuchtigkeit ableiten oder sich kühl anfühlen – stoßen unter realen Trainingsbedingungen an ihre Grenzen. Doppelt wirkendes Kühlgewebe wurde gebaut, um diese Decke zu entfernen.

Definition

Doppelt wirkendes Kühlgewebe ist ein Textil, das kombiniert Garneinbettungs-Kontaktkühlung (Q-max ≥ 0.15 W/cm²) mit mikroporöses Verdunstungs-Feuchtigkeitsmanagement in einer einzigen, zweiseitigen Konstruktion – für sofortige und anhaltende Wärmeregulierung bei sportlicher Betätigung, unabhängig von Schweißrate oder Trainingsdauer.

Die IcSnow®-Konstruktion von Annie's Smartex basiert genau auf diesem Prinzip. Im Folgenden wird erläutert, wie sie funktioniert, wo sie besonders wichtig ist und wodurch sie sich von kühlenden Stoffen unterscheidet, deren Kühlwirkung nach der Aufwärmphase nachlässt.

Was ist Dual-Action-Kühlgewebe – und warum ist es wichtig?

Betritt man ein Sportgeschäft, findet man Regale voller Kleidungsstücke mit Aufschriften wie „kühlend“, „feuchtigkeitsableitend“ und „atmungsaktiv“ – Begriffe, die oft synonym verwendet werden, als ob sie dasselbe bedeuten würden. Das tun sie aber nicht.

Feuchtigkeitsableitende Stoffe transportieren Schweiß von der Haut zur Außenseite des Kleidungsstücks, wo er verdunstet. Diese Verdunstung kühlt den Körper – allerdings erst, nachdem man bereits geschwitzt hat und nur solange die Transportkapazität des Stoffes mit der Schweißmenge mithalten kann. Wird diese Grenze überschritten, saugt sich der Stoff voll. Die Kühlung hört auf, und es entsteht ein klammes Gefühl.

Kontaktkühlung Das funktioniert anders. Stoffe aus wärmeleitenden Mineralien absorbieren Wärme direkt von der Hautoberfläche, sobald sie mit der Haut in Berührung kommen – Schweiß ist nicht nötig. Man spürt es sofort. Der Nachteil ist jedoch: Sobald der Stoff genügend Wärme aufgenommen hat, lässt der Effekt nach, wenn die Wärme nicht aktiv abgeführt wird.

Keiner der beiden Mechanismen allein reicht für ein vollständiges Training aus. Das ist kein Konstruktionsfehler, sondern ein physikalisches Problem. Das Dual-Action-Kühlgewebe löst dieses Problem, indem es beide Systeme gleichzeitig nutzt: Die Kontaktschicht fängt die unmittelbare Wärmebelastung auf, während die Feuchtigkeitsmanagementschicht diese kontinuierlich abführt. So verstärken sich die beiden Systeme während der gesamten Trainingseinheit.

StofftypKühlmechanismusStartet kühl?Bleibt auch bei maximaler Intensität kühl?Quick-Dry
Standard BaumwolleKeine PräsentationNeinNeinschlecht
Normales Polyester (feuchtigkeitsableitend)ausschließlich VerdunstungNeinTeilweiseModerat
Kontaktkühlbeschichtetes GewebeNur KontaktJaVerblasst bei HitzeentwicklungSchlecht–Mäßig
✦ Kühlendes Gewebe mit doppelter Wirkung (IcSnow®)Kontakt + VerdunstungJaJaAusgezeichnet

Die Wissenschaft hinter IcSnow®: Zwei Seiten, ein kontinuierlicher Kühlzyklus

Das IcSnow® Dual-Action Sportkühlgewebe ist als durchdachtes Zweiseitensystem konzipiert. Jede Seite des Gewebes hat eine spezifische Funktion – und diese beiden Funktionen wechseln sich je nach Trainingsintensität ab.

IcSnow® Zweiseitige Konstruktion

Jede Seite ist für eine spezifische, sich ergänzende Kühlfunktion konzipiert.

Innenseite · Hautkontakt

IcSnow® Eiskühlungs-Nylongarn

Wärmeleitende Mineralpartikel sind fest in die Faser eingewebt. Leitet Wärme bei Hautkontakt ab. Q-max ≥ 0.15 W/cm². Kein Auswaschen.

Äußere Gesichtshaut · Feuchtigkeitsmanagement

IcSnow® 8C Mikroporöse Technologie

Die 8C-förmigen Querschnittsrillenfasern erzeugen einen vierfachen Siphon-Effekt – Absorption, Leitung, Diffusion, Verdunstung – und transportieren Schweiß schneller als herkömmliche Rundquerschnittsfasern.

Die Innenseite: IcSnow® Eiskühlendes Nylongarn

Die Seite, die auf der Haut aufliegt, besteht aus IcSnow® Ice Cooling Nylongarn. Während des Spinnprozesses werden wärmeleitende Mineralpartikel direkt in die Garnstruktur eingebettet – und nicht nachträglich auf die Oberfläche aufgetragen. Dieser Unterschied ist wichtiger, als es zunächst scheinen mag.

Oberflächenbeschichtete Kühltextilien sind weit verbreitet und kostengünstig herzustellen. Allerdings verlieren sie nach etwa 20 bis 30 Waschgängen ihre Kühlwirkung, da sich die Beschichtung abnutzt und auswäscht. Bei IcSnow®-Kühlnylon sind die Mineralpartikel hingegen Bestandteil der Faser selbst. Sie können nicht ausgewaschen werden, da sie keinen Platz zum Auswaschen haben.

Der Leistungsmaßstab ist hier der Q-Maximalwert — die maximale Wärmestromdichte von der Haut zum Gewebe im Moment des ersten Kontakts, gemessen in W/cm². Der branchenübliche Schwellenwert für die Klassifizierung eines Gewebes als echtes Kühltextil liegt bei Q-max ≥ 0.15 W/cm². IcSnow® Kühlnylon wurde entwickelt, um diesen Schwellenwert zu erreichen und zu übertreffen und erzeugt so ein spürbares Kühlgefühl, sobald es warme Haut berührt. [3]

Die Außenseite: IcSnow® 8C Mikroporentechnologie

Die Außenseite reguliert die Feuchtigkeit. Jede Faser dieser Schicht besitzt einen präzise gefertigten Querschnitt in Form eines „8C“ – einer dreidimensionalen Rillenstruktur, die ein Netzwerk von Mikrokanälen sowohl im Inneren als auch an der Oberfläche der Faser bildet. Annie's Smartex hat diese Geometrie speziell entwickelt, um den Saughebereffekt zu maximieren: Schweiß wird von der Hautseite angesaugt, seitlich über das Gewebe geleitet, über eine größere Fläche verteilt und verdunstet in die Umgebungsluft.

Im Labortest ist der Unterschied innerhalb von Sekunden sichtbar. Während eine herkömmliche Rundfaser Feuchtigkeit an einer lokal begrenzten Stelle speichert, verteilt die 8C-Rillenstruktur dasselbe Flüssigkeitsvolumen über eine deutlich größere Fläche – wodurch die Verdunstung beschleunigt und das unangenehme Gefühl einer konzentrierten Nässestelle in durchnässter Sportbekleidung beseitigt wird. [2]

Wie sie zusammenarbeiten

Zu Beginn des Trainings, bevor starkes Schwitzen einsetzt, übernimmt die kühlende Nylonschicht ihre Funktion – sie leitet Wärme durch direkten Hautkontakt von der Haut ab. Mit steigender Trainingsintensität und zunehmender Schweißproduktion übernimmt die mikroporöse 8C-Schicht, transportiert Feuchtigkeit schnell von der Haut weg und beschleunigt die Verdunstung. Diese Verdunstung entzieht der Körperoberfläche latente Wärme, wodurch die Kontaktschicht vor Überhitzung geschützt wird.

Es ist ein sich selbst verstärkender Kreislauf. Keine der beiden Schichten ist passiv, solange die andere arbeitet – sie arbeiten parallel und gleichen jeweils die Einschränkungen der anderen aus.

„Diese fortschrittliche Kombination sorgt für hervorragende Feuchtigkeitsableitung und schnelles Trocknen und ist somit ideal für intensive Trainingseinheiten und sportliche Aktivitäten, bei denen Temperaturregulierung und Feuchtigkeitskontrolle unerlässlich sind.“ — Produktbeschreibung von Annie's Smartex, IcSnow® [2]

6 Sportarten, bei denen kühlendes Gewebe mit doppelter Wirkung einen echten Unterschied macht

Der Doppelwirkungsmechanismus ist nicht für jede Sportart gleichermaßen relevant. In diesen sechs Kategorien stoßen Materialien mit nur einer Funktion am häufigsten an ihre Grenzen – und hier bietet die IcSnow®-Konstruktion den größten messbaren Vorteil.

Läufer in der Sommerhitze trägt ein IcSnow® Dual-Action-Kühlshirt

Laufen

Trainierte Langstreckenläufer können im Sommer 1–2 Liter Schweiß pro Stunde verlieren. [4] Bei dieser Schweißmenge sättigt sich herkömmliches feuchtigkeitsableitendes Polyester, bevor es trocknen kann – die Folge sind schwere, anliegende Stoffe, die scheuern und zu Überhitzung führen. Die mikroporöse 8C-Schicht gewährleistet einen hohen Feuchtigkeitstransport auch bei maximaler Schweißbelastung. Die kühlende Nylonschicht sorgt für kontinuierliche Wärmeregulierung auf der Haut.

Yoga-Praktizierende im Hot-Yoga-Kurs tragen kühlende Sportbekleidung von IcSnow®.

Yoga & Pilates

Hot Yoga stellt eine besondere thermische Herausforderung dar. Man schwitzt zwar weniger als bei Ausdauersportarten, doch die eng anliegende Kleidung macht jede Feuchtigkeitsansammlung sofort spürbar – und kann bei statischen Haltepositionen stören. Die kühlende Innenschicht sorgt für ein gleichmäßig kühles Hautgefühl, egal ob du dich in einer fließenden Sequenz befindest oder 90 Sekunden lang Krieger III hältst. Die schnelltrocknende Außenschicht sorgt dafür, dass der Stoff zwischen den Posen nicht klebt.

Radfahrer auf Bergstraße im Kühl-Trikot von IcSnow®

Radfahren

Eine vierstündige Rennradtour stellt andere Anforderungen an das Material als ein 45-minütiges Training im Fitnessstudio. Bei hohen Geschwindigkeiten sorgt die Konvektion für natürliche Kühlung – doch bei Anstiegen oder Windstille steigt die Körpertemperatur rapide an. Noch wichtiger ist, dass die Kühlleistung des Materials über die gesamte Dauer erhalten bleibt. Da die Mineralpartikel des kühlenden IcSnow®-Nylons in die Faser eingewebt und nicht nur aufgetragen werden, wird die Kühlwirkung auch bei längeren Trainingseinheiten durch Schweiß oder mechanische Reibung nicht beeinträchtigt.

Athlet beim HIIT-Training in einem kühlenden IcSnow®-Tanktop

Fitnessstudio & HIIT

HIIT zeichnet sich durch schnelle Wechsel zwischen maximaler Belastung und kurzen Erholungsphasen aus. Während der Belastungsintervalle steigt die Schweißproduktion sprunghaft an; in den Ruhephasen muss der Körper die Wärme schnell abgeben, bevor die nächste Belastung erfolgt. Dank der schnelltrocknenden Eigenschaften der 8C-Schicht erhält das Material seine Feuchtigkeitsregulierung zwischen den Intervallen zurück – es bleibt nicht einfach feucht und verschlechtert sich dadurch zunehmend. Die kühlende Nylonschicht ist stets aktiv, unabhängig davon, in welcher Phase des Intervallzyklus sich der Athlet befindet.

Tennisspieler im Freien, der kühlende Sportbekleidung von IcSnow® trägt

Outdoor-Sportarten

Tennis, Golf und Wandern haben ein Problem gemeinsam, das Hallensportarten nicht haben: Man kann die Umgebung nicht kontrollieren. Ein ganzer Nachmittag auf dem Platz oder Wanderweg bedeutet anhaltende Sonneneinstrahlung in Kombination mit kurzen Belastungsphasen – und keine Schattenpause. Die kühlende Kontaktschicht leitet die Wärme kontinuierlich von der Haut ab, selbst in Phasen geringerer Intensität, und entlastet so das körpereigene Kühlsystem. Weniger Wärmestau bedeutet weniger Ermüdung und bessere Konzentrationsfähigkeit über einen ganzen Nachmittag.

Sportler benutzt das IcSnow® Dual-Action-Kühlhandtuch nach dem Training

Handtücher für Sport und nach dem Training

Nach intensiver körperlicher Anstrengung produziert der Körper weiterhin Wärme, bis sich die Körperkerntemperatur normalisiert hat. Ein Baumwollhandtuch absorbiert zwar Feuchtigkeit, bietet aber keine aktive Kühlung. Ein herkömmliches Mikrofaserhandtuch trocknet schnell, spendet aber keine Wärme. Das Kineticool® Super Cooling Sports Towel nutzt die IcSnow® Dual-Action-Technologie in einem rundgestrickten Handtuchformat: Eine Seite sorgt für sofortige Kühlung, die andere absorbiert und verteilt Schweiß schnell. Beides geschieht gleichzeitig, nicht nacheinander.

SportPrimäre thermische HerausforderungSchlüsselanforderungIcSnow® Vorteil
LaufenHohe Schweißrate + SonneneinstrahlungSchnelle Feuchtigkeitsableitung + anhaltende Kühlung8C-Mikroporenmaterial bewältigt maximale Schweißbelastung; kühlendes Nylon sorgt für kontinuierliche Hauterfrischung.
Yoga / PilatesFeuchtigkeitsspeicherung in eng anliegenden KleidungsstückenKontaktkühlung + SchnelltrocknungFühlt sich sofort kühl an; der Stoff trocknet zwischen den Posen schnell wieder.
RadfahrenLängere Anstrengung + variabler LuftstromAnhaltende Kühlung über 2–5 StundenDie in das Garn eingebettete Technologie ist verschleißfest und gewährleistet eine gleichbleibende Leistung über die gesamte Fahrtdauer.
Fitnessstudio / HIITZyklische SchweißspitzenSchnelle Erholung zwischen den IntervallenSchnelles Trocknen stellt die Dochtfähigkeit zwischen den Anwendungen wieder her; die Kühlschicht ist stets aktiv
Outdoor-SportartenSonneneinstrahlung + zeitweise körperliche AnstrengungPassive Kühlung + geringes GewichtDie kontinuierliche Wärmeleitung reduziert die thermische Belastung, ohne dass Schweiß zur Kühlung erforderlich ist.
SporthandtücherHitze und Feuchtigkeit nach dem TrainingKühlender Kontakt + schnelle AbsorptionDie doppelseitige Konstruktion ermöglicht beides gleichzeitig, nicht nacheinander.

Warum Sporthandtücher die am meisten übersehene Anwendung sind

Die Kategorie der Sporthandtücher hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum weiterentwickelt. Baumwolle dominiert, weil sie weich und vertraut ist – doch Baumwollhandtücher funktionieren durch passive Absorption. Sie saugen Feuchtigkeit auf, ohne sie von der Kontaktfläche wegzuleiten, saugen sich schnell voll und brauchen Stunden zum Trocknen. Dieses langsame Trocknen ist nicht nur unpraktisch; ein ständig feuchtes Handtuch bietet einen idealen Nährboden für Bakterien und Gerüche.

PVA-Handtücher lösten zwar das Trocknungsproblem, brachten aber ein anderes mit sich: Das Material fühlt sich im trockenen Zustand steif und synthetisch an und bietet keinerlei Wärmespeichereffekt. Man wischt sich mit etwas ab, das zwar Feuchtigkeit aufnimmt, aber nicht kühlt.

Ein Sporthandtuch aus IcSnow® Dual-Action-Gewebe bietet eine einzigartige Funktion: Es kühlt und absorbiert gleichzeitig. Die kühlende Nylon-Oberfläche senkt die Hautoberflächentemperatur spürbar – echte Wärmeregulierung nach dem Training, nicht nur oberflächliche Feuchtigkeitsaufnahme. Die mikroporöse Oberfläche (8C) leitet aufgenommenen Schweiß schnell ab, sodass das Handtuch seine Kühlleistung zwischen den Anwendungen wiederherstellt und nicht während des Trainings gesättigt bleibt. Da die Kühlfunktion im Garn verankert ist, bleibt sie auch nach mehrmaligem Waschen erhalten.

HandtuchmaterialKontaktkühlungAbsorptionsgeschwindigkeitTrocknungsgeschwindigkeitNach 50 WäschenGeruchsbeständigkeit
BaumwolleKeine PräsentationModeratlangsamN / Aschlecht
PVAKeine PräsentationSchnellModeratN / AModerat
Standard-MikrofaserKeine PräsentationSchnellSchnellN / AModerat
✦ IcSnow® Dual-Action-GewebeJa (im Garn eingebettet)SchnellSehr schnellHervorragende RetentionGut

Wie sich IcSnow® im Vergleich zu anderen Kühltechnologien schlägt

Der Markt für kühlende Textilien ist rasant gewachsen, und die Terminologie ist uneinheitlich geworden. „Kühlende Textilien“ findet sich mittlerweile auf allem, von günstigen Polyester-T-Shirts bis hin zu technisch hochentwickelten Funktionstextilien. Die Unterschiede sind real und es lohnt sich, sie zu verstehen.

Gängige feuchtigkeitsableitende Stoffe – darunter bekannte Systeme wie Nike Dri-FIT und Adidas Climacool – funktionieren ausschließlich durch Verdunstung. Sie eignen sich gut zur Bewältigung von mäßiger Schweißbildung. Bei hoher Belastung oder bevor Schweißbildung einsetzt, bieten sie keine aktive Kühlung. Das ist kein Kritikpunkt, sondern entspricht ihrer Funktionsweise.

Kontaktkühlende Oberflächenbeschichtungen verfolgen einen anderen Ansatz: Eine wärmeleitende Beschichtung wird auf die Stoffoberfläche aufgetragen und sorgt so für ein sofortiges kühles Tragegefühl. Das Problem der Haltbarkeit ist bekannt – Oberflächenbehandlungen nutzen sich ab und waschen sich aus, sodass die Wirkung in der Regel nach 20 bis 30 Waschgängen deutlich nachlässt. Für ein Kleidungsstück, das zwei bis drei Saisons bei regelmäßiger Nutzung halten soll, ist das eine erhebliche Einschränkung.

HeiQ Cool stellt einen hochentwickelten Dual-Action-Ansatz dar, der biobasierte thermo- und hydrofunktionelle Polymere in einer chemischen Ausrüstung kombiniert. Es senkt die Textiltemperatur nachweislich um bis zu 3 °C und ist für verschiedene Fasertypen geeignet. [6] Der Unterschied zu IcSnow® liegt in der Herstellungsmethode: HeiQ Cool erzielt seine Dual-Action-Wirkung durch eine chemische Ausrüstung des Gewebes; IcSnow® hingegen durch die physikalische Struktur des Garns und die Fasergeometrie. Beide Ansätze sind langlebig – die strukturelle Methode eliminiert die Ausrüstung als Variable vollständig.

schaffenKühlmechanismusLanglebigkeitFeuchtigkeitsmanagementKonstruktionsmethode
Standardmäßig feuchtigkeitsableitendes Polyesterausschließlich VerdunstungHochModeratStandardfaser
Kontaktkühlende OberflächenbeschichtungNur KontaktNiedrig (~20–30 Wäschen)Keine PräsentationOberflächenbehandlung
HeiQ CoolKontakt + VerdunstungHochModeratChemische Oberflächenbehandlung
✦ IcSnow® Dual-Action (Smartex)Kontakt + VerdunstungHoch (garneingebettet)Ausgezeichnet (8C mikroporös)Strukturell — Garnebene

Worauf Sie bei der Auswahl von Kühlgewebe achten sollten

Für Produktentwickler und Beschaffungsteams besteht die Herausforderung nicht darin, kühlende Stoffe zu finden, sondern die Angaben zu überprüfen. Dies sind die entscheidenden Parameter und die Informationen, die Lieferanten liefern sollten.

Q-max-Schwellenwert
≥ 0.15 W/cm²
Branchenmaßstab für echte Kontaktkühlung
Dochtreichweite
120 mm
Vertikal, in 5 Minuten
Waschbeständigkeit
≥ 80%
Die Leistungsfähigkeit bleibt auch nach 50 Waschzyklen erhalten.
Sportbekleidung Gewicht
130–200 g/m²
Laufen, Yoga, Radfahren, Fitnessstudio
Sporthandtuchgewicht
200–300 g/m²
Saugfähigkeit und Griffgefühl

Der Waschbeständigkeitstest wird bei Lieferantenbewertungen am häufigsten vernachlässigt – und ist dabei der aufschlussreichste. Ein Stoff, der nach 50 Wäschen bei Standardwaschtemperaturen mindestens 80 % seiner ursprünglichen Q-max-Werte und Feuchtigkeitstransportleistung beibehält, ist tatsächlich waschbeständig. Fordern Sie die Testdaten an, bevor Sie eine Serienproduktion in Auftrag geben. Seriöse Lieferanten stellen diese ohne Zögern zur Verfügung. [3]

🏷️ Zu beantragende Zertifizierungen: OEKO-TEX Standard 100 (Freiheit von Schadstoffen) · bluesign® (nachhaltiger Umgang mit Ressourcen in der Produktion) · GRS (Global Recycled Standard), falls der Anteil an recycelten Fasern für Ihre Produktlinie Priorität hat.

Häufig gestellte Fragen

Q-max misst die maximale Wärmeübertragungsrate von warmer Haut auf das Gewebe im Moment des ersten Kontakts, angegeben in W/cm². Der Branchenstandard für die Klassifizierung eines Gewebes als echtes Kühltextil liegt bei Q-max ≥ 0.15 W/cm². IcSnow® Ice Cooling Nylon Yarn wurde entwickelt, um diesen Wert zu erreichen und zu übertreffen und so ein spürbares Kühlgefühl im Moment des Hautkontakts zu erzeugen – noch bevor Schweißbildung einsetzt. Eine erstklassige Kontaktkühlung wird typischerweise mit Q-max ≥ 0.20 W/cm² definiert.
Da bei IcSnow®-Kühlnylon die wärmeleitenden Mineralpartikel während des Spinnprozesses direkt in die Faser eingebettet werden – anstatt sie als Oberflächenbeschichtung aufzutragen –, ist die Kühlleistung nicht durch Auswaschen oder Abrieb beeinträchtigt. Oberflächenbeschichtete Kühltextilien verlieren typischerweise nach 20 bis 30 Waschgängen deutlich an Leistung. Das IcSnow®-Doppelwirkungsgewebe ist so konzipiert, dass es nach 50 Waschgängen bei Standardwaschtemperaturen mindestens 80 % seiner ursprünglichen Kühl- und Feuchtigkeitsregulierungsleistung beibehält.
Feuchtigkeitsableitende Stoffe transportieren Schweiß von der Haut zur Außenseite des Kleidungsstücks, wo er verdunstet. Dies erzeugt einen kühlenden Effekt, jedoch erst nach Beginn des Schwitzens und solange die Transportkapazität des Stoffes mit der Schweißmenge mithalten kann. Kontaktkühlung funktioniert unabhängig vom Schweiß: Wärmeleitende Materialien im Stoff absorbieren bei Hautkontakt direkt Wärme von der Hautoberfläche und senken so die gefühlte Temperatur sofort. Kühlende Stoffe mit doppelter Wirkung kombinieren beide Mechanismen – Kontaktkühlung sorgt für sofortige Linderung, während das Feuchtigkeitsmanagement diese Wirkung während des gesamten Trainings aufrechterhält.
Die 8C-Mikroporentechnologie bezeichnet einen Faserquerschnitt in Form einer „8C“ – einer dreidimensionalen Rillenstruktur, die Mikrokanäle sowohl im Inneren als auch an der Oberfläche jeder Faser erzeugt. Diese Geometrie bewirkt einen vierfachen Siphoneffekt: Schweiß wird von der Hautseite aufgenommen, seitlich über das Gewebe geleitet, über eine größere Verdunstungsfläche verteilt und anschließend schnell an die Umgebungsluft abgegeben. Das Ergebnis ist eine deutlich höhere Feuchtigkeitstransportrate als bei herkömmlichen Polyester- oder Nylonfasern mit rundem Querschnitt. Dadurch trocknet das Material schneller und das Gefühl von Nässe wird bei intensiver körperlicher Betätigung vermieden.
Ja. Die IcSnow®-Doppelwirkungstechnologie kommt sowohl bei Funktionsbekleidung als auch bei den rundgestrickten Sporthandtüchern der Kineticool® Super Cooling Sports Towel-Produktlinie zum Einsatz. Bei den Handtüchern sorgt die kühlende Nylon-Oberfläche nach dem Training für sofortige Wärmeregulierung auf der Haut, während die mikroporöse 8C-Oberfläche Schweiß und Feuchtigkeit schnell aufnimmt und ableitet. Für Sporthandtücher wird ein Flächengewicht von 200–300 g/m² empfohlen, um eine ausreichende Saugfähigkeit und ein angenehmes Tragegefühl zu gewährleisten.
Für die Beschaffung und die Einhaltung von Vorschriften sind folgende Zertifizierungen bei der Bewertung von IcSnow® oder anderen Hochleistungs-Kühlgeweben wichtig: OEKO-TEX Standard 100 (Bestätigung der Abwesenheit gesundheitsschädlicher Substanzen), bluesign® (Nachweis des verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen im gesamten Produktionsprozess) und GRS (Global Recycled Standard), falls der Anteil an Recyclingfasern für Ihre Produktlinie Priorität hat. Aktuelle Zertifizierungsdokumente erhalten Sie direkt bei Annie's Smartex.

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